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Mit unbändigem Willen ins Viertelfinale Drucken E-Mail
Geschrieben von Poldi   
Wednesday, 10. October 2012

Ein Spiel dauert 90 Minuten. Diese Fußballerweisheit sollte sich am gestrigen Abend in Kirchberg als falsch erweisen. Erst nach sage und schreibe 183 Minuten (inklusive aller Unterbrechungen), stand fest, dass die SG Leiningen in das Viertelfinale des Bitburger Kreispokals eingezogen ist.

 Doch danach sah es lange Zeit überhaupt nicht aus, denn die Reserve des TuS Kirchberg begann sehr forsch und kam zu einigen wenigen Torchancen, die aber konsequent genutzt wurden. Nach einem Freistoß aus ca. 20 Minuten ging der TuS mit 1:0 in Führung. Torwart Timo Eberhard konnte den wuchtigen Ball zwar noch abwehren, allerdings fühlte sich offenbar kein Leininger Spieler verantwortlich, den Abpraller zu klären. Kirchbergs Eichler ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte im Nachsetzen. Timo verletzte sich zu allem Überfluss bei der Aktion am Kehlkopf und musste das Feld frühzeitig verlassen. Ersatztorwart Michael Müller betrat das Feld und musste, begünstigt durch einen Fehler der Leininger Abwehr, bereits nach wenigen Minuten hinter sich greifen. Zwar erarbeiteten sich die Gäste einige Chancen, ein Lattentreffer durch Ronny Mohr sei hier nur beispielhaft erwähnt, dennoch konnten diese nicht in Tore umgemünzt werden.
In der zweiten Hälfte, der angeschlagene Christoph Weber hatte das Feld für Dominik Weingart betreten, ein zunächst unverändertes Bild. Leiningen spielte gut, doch nach einem platzierten Schuss in die rechte Torecke der Gäste stand es dann 3:0 – der Abend schien für die SG Leiningen gelaufen.

Gästetrainer Uwe Liesenfeld stellte die Mannschaft um und für Mike Boos kam Dennis Hermann-Kapell ins Spiel (70.). In der 81. Minute sorgte Christoph Weber für den umjubelten Anschlusstreffer, der einem Weckruf gleichkam. Kirchberg beschränkte sich auf einige Konter, die aber alle in der Abwehr der SG versandeten. Wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es erneut Christoph Weber, der mit einem platzierten, aber nicht unhaltbaren Freistoß sogar das 3:2 erzielte. Geht hier noch etwas? Nach einigen turbulenten Szenen, in denen der Kirchberger Kaspar das Feld mit einer Gelb-Roten Karte räumen musste, ließ Schiedsrichter Waldemar Hafner einige Minuten nachspielen. In dieser Nachspielzeit schafften die Kicker der SG Leiningen das eigentlich Unfassbare: Mit dem Schlusspfiff köpfte Matthias Karbach den vielumjubelten Ausgleich zum 3:3 (90.+5).

Auch die Verlängerung sollte es in sich haben: Kirchberg beschränkte sich in Unterzahl weiterhin auf das Kontern und kam zu gefährlichen Torgelegenheiten. Ein harmloser Schuss wurde durch den Arm des Leiningers Hermann-Kapell zu einem unhaltbaren Schüsschen abgefälscht und landete am Außenpfosten. Kurz danach erneut Alarm im Strafraum der SG. Bei einem Klärungsversuch von Torwart Michael Müller und Simon Will kam ein Kirchberger Spieler zu Fall. Es folgte ein strittiger Elfmeterpfiff, der sicher und unhaltbar durch André Eckes verwandelt wurde. Kirchberg führte nun trotz Unterzahl auf heimischem Geläuf mit 4:3. Auch davon ließen sich die Spieler der SG Leiningen, verbal unterstützt durch drei Fans und Linienrichter Thomas Weber, nicht unterkriegen. Erneut der starke Christoph Weber sowie Matthias Karbach drehten die Partie in der zweiten Halbzeit der Verlängerung mit sehenswert herausgespielten Treffern zum 4:5 für die SG (110. & 112.). Die Partie schien nun entschieden. Ein wütender Angriff der Kirchberger führte dann zu einer sehr unschönen Szene. Nach einem Schuss an die Unterlatte setzte der Kirchberger Pascal Schmidt nach und kam nach dem anschließenden Luftkampf sehr unsanft auf dem Kunstrasen zu Fall. Dabei verletzte er sich so schwer im Nackenbereich, dass ein Krankenwagen angefordert werden musste. Wir wünschen Dir von hier alles Gute und baldige Genesung, Pascal!
Die Partie wurde zwischenzeitlich für 25 Minuten unterbrochen, bevor es mit Foulelfmeter für Kirchberg weiterging. Erneut trat Eckes an. Er entschied sich für dieselbe Ecke wie beim 4:3. Zwar konnte Müller parieren, gegen den Nachschuss war er aber chancenlos – 5:5.
In den letzten drei Minuten der Verlängerung gegen nun 8 Kirchberger Feldspieler erarbeitete sich Leiningen weitere Chancen. Die beste vergab David Härtel mit dem Schlusspfiff, als er eine gefährliche Hereingabe aus kürzester Distanz über das Tor schoss – Elfmeterschießen!

Elfmeterschießen:
Michael Müller hält gegen Kirchberg 5:5
Björn Henrich verwandelt 5:6
Kirchberg verwandelt 6:6
Christoph Weber verwandelt 6:7
Kirchberg verwandelt 7:7
David Härtel schießt über die Latte 7:7
Kirchberg verwandelt 8:7
Matthias Karbach verwandelt 8:8
Kirchberg schießt an die Latte 8:8
Simon Will verwandelt 8:9

Die SG Leiningen konnte eine Partie, die dramatischer nicht hätte sein können und schon verloren schien, am Ende doch noch für sich entscheiden. Welch eine Energieleistung der Mannschaft von Trainer Uwe Liesenfeld. Das war ein legendärer Fußballabend, den man so schnell nicht vergessen wird.

Aufstellung:
SG Leiningen: Eberhard (Müller) – Henrich, Breuer, Will, Weingart (Weber), Mohr, Härtel, Morschhäuser, Karbach, Frey, Boos (Hermann-Kapell)

Torschützen: 3 x Christoph Weber, 2 x Matthias Karbach
Besonderes Vorkommnis: Michael Müller pariert Foulelfmeter (117.)

Letzte Aktualisierung ( Friday, 19. October 2012 )
 
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